Rückblick Kongress Zürich 2007


14. Kongress der EWMM in Zürich vom 31.8.-1.9.07

Pünktliche Begrüssung durch Dr. Bruno Maggi um 14.00 Uhr mit einem launigen Exkurs über Manualtherapie und die immer mediterraner werdende Stadt Zürich.

Das erste Referat von Dr. med. Ueli Böhni, Präsident der SAMM, Schaffhausen über das Konzept der manuellen Medizin. Schwerpunktmässig neurophysiologische Modelle zur Entstehung von Schmerz beziehungsweise chronischem Schmerz. Es ging um die Entwicklung von einem früheren biomechanischen Modell zu einem mehr neuroreflektorischem Modell. Erklärungsversuche über den Ort der Schmerzempfindung und den Ort der Schmerzauslösung. Begriffe wurden erklärt wie Schmerzgedächtnis. Letztlich ein weiteres Argument dafür, dass man im prae-chronifiziertem Stadium, zum Beispiel bei den Kindern, den besten Wirkungsgrad der Behandlung erreicht.

Der nächste Vortrag von Dr. Raymond Dardel, Manualmediziner aus Chêne-Bourg bei Genf, erläuterte die Biomechanik und die Anatomie des Ileosakral-Gelenks gemäss den Arbeiten von Dr. Fredy Huguenin, der dann aus dieser Biomechanik auch eine spezielle Art der ISG Manipulation entwickelt hat. Die Details dazu sind in einem eigenen Kapitel im Buch von Heiner Biedermann: Manuelle Therapie bei Kindern. Der Vortrag eher eine Zusammenfassung von Bekanntem.

Das letzte Referat vor der Pause von Frau Dr. med. Dorin Ritzmann, Gynäkologin und Geburtshelferin in Dietikon: Manualtherapie in der Schwangerschaft. Zunächst kleine Tour d'Horizon über die verschiedenen Definitionen und Nomenklaturen. Bewährt hat sich eine Einteilung in Schmerzen oberhalb der Linie L4 als lumbal und unterhalb der Grenze L4 als Beckenschmerzen. Die Becken-Symptomatik kann den Geburtsvorgang behindern. Frau Ritzmann stellte anschaulich eine mögliche Prävention vor mittels eines 3 Meter langen straffen Bändeltuchs, welches auf Trochanterhöhe dreimal umgewickelt wird und schliesslich verknotet. Ebenso empfahl Sie entsprechendes dämpfendes Schuhwerk beziehungsweise entsprechende dämpfende Einlagen zu tragen. Bei eindeutig diagnostizierter ISG-Blockierung schliesslich die manuelle Therapie. Zusammenfassung Vortrag I undII

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CH  8049 Zürich

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